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Hämorrhoidal-Leiden
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Jeder gesunde Mensch hat drei innere Hämorrhoiden (Plexus hämorrhoidalis
internus).
Zur Krankheit (Hämorrhoidal-Leiden) werden diese erst, wenn es durch eine
Vergrößerung oder Tiefertreten (Prolaps) zu Beschwerden kommt. Typische
Symptome sind Blutungen (Hämatochezie = hellrotes Blut beim Stuhlgang),
Druckgefühl, Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag (Ekzem oder Dermatitis) und
im fortgeschrittenen Stadium Störungen der Stuhl-Kontinenz (Fähigkeit, Stuhl
und Darmwinde sicher zu halten).
Die Ursachen des Hämorrhoidal-Leidens sind nicht sicher geklärt, eine Rolle
spielen wohl ballaststoffarme Kost, der aufrechte Gang, langes Sitzen,
genetische Veranlagung (Bindegewebsschwäche) sowie ungünstige
Stuhlgewohnheiten (lange "Toilettensitzungen", starkes Pressen).
Eine ähnliche Erkrankung mit der Bezeichnung Analthrombose (= unechte
Hämorrhoide) (teilweise irrtümlich als 'äußere Hämorrhoiden' bezeichnet)
entsteht durch Ausbildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) in den Venen der
Analhaut und wird medizinisch exakt Perianalthrombose genannt. Hier zeigt
sich ein blauschwarzer, sehr druckschmerzhafter, prallelastischer Knoten
neben dem After. Die Erkrankung ist in der Regel harmlos und heilt unter
begleitender Therapie mit Sitzbädern und örtlichen Schmerzmitteln von
selbst. Nur wenn der Patient den Schmerz nicht aushalten kann oder Zweifel
an der Diagnose bestehen, ist eine operative Entfernung nötig.
Behandlungsmethoden bei Hämorrhoidenleiden
Gummiband-Ligatur (auch Gummiligatur
genannt)
Laserverödung
Nichtoperative
Behandlung
Verödung
Andere chirurgische
Methoden
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