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Hämo(dia)filtration
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Bei der
Dialyse unterscheidet man das Verfahren, bei dem das Blut gegen eine
Spülflüssigkeit gereinigt wird von der Hämofiltration, bei der Blutwasser
über eine Membran abgepresst und anschließend Elektrolytlösung zurückgeführt
wird. Die Hämofiltration ermöglicht schnelle Volumenveränderungen im
Patientenkörper. Als Spontanfiltration (erstmals von Professor Dr.med. Peter
Kramer in Göttingen eingesetzt) bezeichnet man ein Verfahren, bei dem durch
Eigendruck des Patienten-Kreislaufes Plasma abgepresst wird, um die
Herzfunktion bei Herzversagen akut zu unterstützen.
Die Hämodiafiltration bezeichnet ein
extrakorporales Verfahren zur Blutreinigung, bei dem die Hämodialyse und die
Hämofiltration in Kombination angewendet werden. Dieses Verfahren kommt
insbesondere bei chronischer Niereninsuffizienz zur Anwendung und ermöglicht
sowohl die Entfernung von nieder- als auch von mittelmolekularen Substanzen
bei kontrolliertem Ersatz des Ultrafiltrats durch physiologische
Elektrolytlösung.
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