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LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) und
EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis)
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LASEK und EPILASIK sind eine Weiterentwicklung der PRK und werden z.B. angewandt, wenn die Hornhaut zu dünn für eine LASIK Operation ist. Sie sind aber generell eine Alternative zur LASIK, werden allerdings nur bei einer Kurzsichtigkeit bis ca. -6 D, Weitsichtigkeit bis ca. +3 D und/oder Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) bis ca. 4 D empfohlen. Im Gegensatz zur LASIK-Methode wird anstelle der Hornhaut nur das Epithel mit einer Alkohollösung (bei LASEK) oder einem stumpfen Hobel (Mikrokeratom, bei EPILASIK) gelöst und auf die Seite geschoben, auf einen Schnitt in das Hornhautstroma (wie bei der LASIK) kann also verzichtet werden. Nach der Laseroperation wird das Epithel wieder zurück geschoben. Die Epithelschicht dient dann als natürlicher Wundverband. Bis zum Wiederanwachsen des Epithels nach ca. 4-5 Tagen wird eine Verbandlinse eingesetzt. Die postoperativen Schmerzen sind stärker als bei der LASIK, aber geringer als bei der PRK. Da es keine Flap-Komplikationen gibt, ist es eine sinnvolle Alternative zu LASIK bei erhöhter Traumagefahr (z.B. Polizisten, Kontaktsportler) oder bei dünnerer Hornhaut.
In mehreren Studien zu LASEK wurde eine erfolgreiche Korrektur mit ±0,5 Dioptrien in 75–87% der Fälle nach einem Jahr erzielt. Zwischen 84%–100% der Augen hatten einen unkorrigierten Visus, der dem vor der OP entsprach, oder besser. Einzelne Publikationen sprechen von einer besseren Kontrastsensitivität und Nachtsicht im Vergleich zur LASIK.
 

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